Presse 2014

BERNAU (sub). Nov. 2014

Kom­mu­nalpoli­tik­er der bei­den Laufen­burgs haben dieser Tage Bernau einen Besuch abges­tat­tet, angeregt und organ­isiert von Kreis­rat Fridolin Waßmer aus Laufen­burg.

Die Besuch­er waren vor allem an der Organ­i­sa­tion inter­essiert, wie im Raum Bernau, St. Blasien und Todt­moos zahlre­iche Heizun­gen mit Energieholz in Form von Wald­hackschnitzeln ver­sorgt wer­den. Besichtigt wurde zunächst die Lager­halle für getrock­nete Hackschnitzel beim Langlaufzen­trum, wo den Gästen zugle­ich auch der Ort Bernau von Emil Mut­ter­er vorgestellt wurde sowie die Organ­i­sa­tion vom Wald­holz bis zum Brennstoff Holzhackschnitzel für 15 große und kleine Anla­gen in der Raum­schaft.

Eine Anlage wurde ihnen im Ort­steil Inner­lehen von Heizungs­be­treiber Berthold Schmidt vorgestellt und erläutert. Inter­essiert hörten die Besuch­er, dass im Ort­steil Inner­lehen mit­tler­weile nahezu 80 Prozent des Wärmebe­darfs von Wald­hackschnitzeln abgedeckt ist, darunter Rathaus, Kirche, Pfar­rhaus, Schwest­ern­haus und Kurhaus.

Über­rascht zeigten dich die Kom­mu­nalpoli­tik­er vom Hochrhein auch darüber, dass solch große Gebäudekom­plexe wie das Kol­leg St. Blasien mit dem Dom rein von ein­er Hackschnitze­lan­lage beheizt wer­den.

Die Gäste, unter ihnen auch der Altam­mann (Bürg­er­meis­ter) vom schweiz­erischen Laufen­burg, waren zum Abschluss der Besich­ti­gun­gen sehr über­rascht, das im Raum Bernau, St. Blasien und Todt­moos der­art viel Energieholz in zahlre­ichen Anla­gen Ver­wen­dung find­et, was in ihren Heima­torten noch längst nicht in diesem Umfang prak­tiziert wird.

Den Abschluss ihrer Fahrt nach Bernau bildete für die Kom­mu­nalpoli­tik­er die Besich­ti­gung der Hans-Thoma-Jubiläum­sausstel­lung.

Antritts­be­such der Regierung­spräsi­dentin Bär­bel Schäfer am 29.5.2014 in Bernau.
Am Mittwoch stat­tete Regierung­spräsi­dentin Bär­bel Schäfer und Presseref­er­ent Matthias Hen­rich vom Regierung­sprä­sid­i­ums Bernau einen Gemein­debe­such ab.

Eine Besich­ti­gung galt dem Gold­bach­hof von Heike und Markus Kaiser, ein Mut­terkuh­be­trieb
mit über 200 Rindern und dem Hackschnitzel­trans­port als zweit­em Stand­bein. Bei einem Rundgang durch den Stall und über das Hofgelände erläuterte Markus Kaiser seinen Betrieb
mit der Ver­mark­tung und seinem zweit­en Stand­bein, dem Trans­port von Holzhackschnitzeln.

Hierzu gab Emil Mut­ter­er weit­ere Auskün­fte, der vor etwa 20 Jahren nach anfänglichen Schwierigkeit­en die erneuer­bare Energie mit den Hackschnitzeln in der Region ein­führte­und mit allen zwis­chen­zeitlich betriebe­nen Heizungsan­la­gen in Bernau mit drei Ortsteilen,in Todt­moos mit vie­len Gebäu­den und der BfA-Klinik sowie mit dem Kol­leg und dem­Dom in St. Blasien und der Rothaus-Brauerei jährlich 3 Mil­lio­nen Liter Heizöl erset­zt
und etwa 10.000 Ton­nen CO2-Ausstoß einges­part wer­den.

Berthold Schmidt aus Bernau ergänzte als Heizungs­bauer die sehr pos­i­tiv­en Erfahrun­gen­mit Holzhackschnitzeln in den von ihm im weit­en Umkreis gebaut­en Nah­wärmean­la­gen.

Hingewiesen wurde auch auf die Trock­nung der Holzhackschnitzel durch die Abwärme ein­er Bio­gasan­lage eines land­wirtschaftlichen Betriebes in Bernau ‑Dorf.

Regierung­spräsi­dentin Bär­bel Schäfer zeigte sich sehr bein­druckt von den Besich­ti­gun­gen, die für sie Neu­land gewe­sen seien. Sie lobte und bewun­derte das har­monis­che Miteinan­der im Tal, die pos­i­tive Ver­net­zung von Gewerbe, Land­wirtschaft und Touris­mus.